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27.12.11 - Neues EU-Projekt zur Weltraum-Erforschung

Ab 2022 soll ein 1,05 Milliarden Euro teures europäisches Satellitenprojekt zur Erforschung des Weltalls starten. Darin ist auch das Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Potsdam-Golm eingebunden. Fernrohre können nur vier Prozent des Universums auffangen. Mit Hilfe von drei Spezialsatelliten, die sich auf einer Sonnen-Umlaufbahn befinden, kann die Erfassung von Gravitationswellen erheblich erweitert werden. Deren Entschlüsselung soll das für die Astrophysiker bisher "dunkle Weltall" erhellen. Es könnte nach Aussage des Leiters des Potsdamer Instituts, "unbekannte Phänomene aufspüren und unter Umständen die Physik des Urknalls entzaubern".

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