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19.10.04 - 8.00 Uhr: Eisenacher Montagsdemo verabschiedete Solidaritätserklärung


Eisenach (Korrespondenz): Vom Arbeitslosen bis zum Unternehmer erklärten sich 262 Menschen mit den streikenden Kollegen solidarisch. Vielfach war zu hören: "So kann es nicht weitergehen!" Aus dem Saarland bis nach Rostock, aus Belgien, Holland und Finnland kamen Leute mit denen wir sprachen. Wir waren selbst erstaunt, aber niemand fand sich, der den Streik ablehnt! Auch selbständige und Kleinunternehmer sowie Künstler unterschrieben für den Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze. Wir konnten Sie überzeugen, dass die internationalen Konzerne auf Kosten der Belegschaften aber auch der Selbständigen und Kleinunternehmen ihre Profite steigern und wir somit gemeinsam gegen die Arbeitsplatzvernichter ankämpfen müssen.

Es wurde aber nicht nur über die Solidarität mit den Streikenden diskutiert, sondern auch die Notwendigkeit einer breiten Bewegung für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich gesprochen. Das haben wir so noch nicht erlebt, eine massenhafte Diskussion über den Kampf für die Arbeiterinteressen, der ca. 400 km von Eisenach stattfindet. Nun gilt es jedoch die breite Solidarität auch in organisierter Form zu festigen, denn auch das wurde vielfach bestätigt: allein machen sie dich ein, aber gemeinsam sind wir stark!

Herzliche Grüße an die Streikenden!
Haltet durch, die Medien können gegen den Streik hetzen - aber die Menschen stehen hinter euch!

Die Unterschriftenlisten und die Spenden in Höhe von 20,20 Euro werden wir euch demnächst zukommen lassen.

 

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