Politik

Solidarität gegen Faschisten

17.02.09 – Das Zentralkomitee der MLPD schickte heute an den DGB Nordhessen, an DIE LINKE.Hessen und die Jusos in Nordrhein-Westfalen eine Solidaritätserklärung gegen den faschistischen Überfall bei einer Raststätte in Thüringen am vergangenen Samstag:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde und Genossen,

mit großer Empörung haben wir von dem hinterhältigen und brutalen Angriff der Faschisten auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer eurer Busse zu den antifaschistischen Aktivitäten in Dresden erfahren.

Das aggressive Vorgehen faschistischer Organisationen und Banden gerade gegen Linke und Aktivisten der Gewerkschaftsbewegung hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Es offenbart das Wesen der braunen Brut als Todfeind der Arbeiterbewegung und aller Demokraten.

Wir möchten Euch bitten, den verletzten Kollegen und Kolleginnen unsere besten Wünsche zur Genesung zu überbringen.

Die Vorgänge und die empörende Unterstützung seitens der NPD selbst (vgl. FR von heute) sind für uns eine nachdrückliche Aufforderung, unsere gemeinsamen Anstrengungen im Kampf für ein sofortiges Verbot der NPD und aller faschistischen Organisationen zu verstärken. Die MLPD hat bereits ausführlich dargelegt, dass außer der politischen Notwendigkeit auch die juristische Möglichkeit eines sofortigen Verbots hinreichend gegeben ist (vgl. Verbotsantrag der MLPD, erhältlich auch über www.people-to-people.de).

Die faschistischen Verbrecher von Samstag müssen verfolgt und bestraft werden. Das Verhalten der Polizei muss entsprechend aufgeklärt werden!

Mit herzlichen antifaschistischen Grüßen"