Politik

"Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!"

20.11.09 - Die Berliner Montagsdemo verabschiedete am 16. November eine Solidaritätsresolution gegen die Kontenkündigung der Deutschen Bank (wir berichteten). Hier der Text, der ohne Gegenstimme beschlossen wurde:

"Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!"

Die Berliner Montagsdemonstration hat heute von dem ungeheuerlichen Vorgang gehört, dass die Deutschen Bank der MLPD alle Konten gekündigt hat. 

Eine Bank, die mit der Krise Milliardengewinne auf unsere Kosten macht, eine Bank, die sich mit Steuergeschenken von der Regierung gegen alle fehlgeschlagenen Spekulationen absichert, eine Bank, an deren Spitze Ackermann sitzt, der wegen Untreue vor Gericht saß und nur gegen Zahlung eines Bußgeldes sich freikaufen konnte, ein Mann, der sich von der Bundeskanzlerin Merkel im Kanzleramt seinen Geburtstag aus Steuergeldern ausrichten ließ, eine Bank, die die Enteignung der Massen auf die Spitze treibt! 

Damit verwehrt sie einer Arbeiterpartei jegliche Geschäftsbeziehungen. Solch ein Vorgehen wurde zu Recht mit den Erfahrungen aus dem Hitler-Faschismus für verboten erklärt. 

Die MLPD und ihre Mitglieder waren und sind ein wichtiger Pol in der Berliner Montagsdemo, zuverlässig und voller Einsatz. Stefan Engel haben wir auf verschiedenen bundesweiten Demonstrationen als engagierten und überzeugenden Aktivisten der ersten Stunde kennen und schätzen gelernt. Es gibt in Deutschland keinen anderen Parteivorsitzenden, der jede Woche zusammen mit uns bei Sonne, Regen, und Sturm demonstriert. 

Wir stehen hinter der MLPD und sprechen ihrem Vorsitzenden Stefan Engel und der MLPD unsere uneingeschränkte Solidarität aus! Wir werden unsere Kraft in die Waagschale werfen, den Skandal bekannt machen und uns dafür einsetzen, dass die Solidarität breite Kreise zieht und die Kündigung der Konten rückgängig gemacht wird. 

Wir halten daran fest: Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!

Herzliche Grüße aus Berlin!