Betrieb und Gewerkschaft

27.11.09 - Einpackhilfen bei Edeka bekommen keinen Lohn

Wie das Wirtschaftsmagazin Impulse berichtet, packen Schüler und Studenten an einer ganzen Reihe von Supermarkt-Kassen die Einkaufstüten und bekommen dafür nichts außer Trinkgeld von den Kunden. Vermittler der Einpackhilfen ist das Unternehmen "Friendly Service", das dafür pro Person und Stunde drei bis fünf Euro von den Läden bekommt. Die Helfer sind pro forma "selbstständig" und haben einen Vertrag mit Firmenchef Martin Lettenmeier. Zu den Kunden von Lettenmeier zählen bislang 32 Läden der Edeka-Gruppe - vor allem in Bayern, zwei in Berlin und einer in Dresden. In Hamburg läuft gerade ein Test bei der Drogeriekette Budnikowsky.