MLPD

Solidarität gegen Kontenkündigung auch aus der Linkspartei

28.11.09 - Das parteilose Ratsmitglied für die Linkspartei aus Hattingen, Bernd Zielmann, und Christian Preuß aus Sprockhövel, Mitglied der Partei "DIE LINKE" und der Linksjugend, bekunden ihre Solidarität im Kampf gegen die politisch motivierte Kündigung der Konten der MLPD durch die Deutsche Bank. In einem "Offenen Brief an die Genossinnen und Genossen der MLPD" heißt es:

"Liebe Genossinnen und Genossen,

am 12. November dieses Jahres hat die Deutsche Bank sämtliche Konten der MLPD ohne Angabe von Gründen gekündigt. Ein Fehlverhalten der MLPD lag nicht vor. In einer Gesellschaft, die auf dem Geldverkehr basiert, bedeutet diese Kontenkündigung einen Ausschluss von der aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und eine ernste Behinderung der politischen Arbeit. Als Antifaschist erinnert mich das Vorgehen der Deutschen Bank an die Kontenkündigung politisch Missliebiger und deutscher Juden durch die Hitlerfaschisten.

Die MLPD ist ein Teil der Linken dieser Republik. Deshalb muß die Linke den Vorstoß der Deutschen Bank als einen Angriff auf alle Linken begreifen! Wir müssen diesen Angriff gemeinsam abwehren, ganz gleich, was uns an politischen Fragen trennen mag!

Als entschiedener Linker erkläre ich mich uneingeschränkt solidarisch mit dem Kampf der Genossinnen und Genossen der MLPD gegen diese Kontenkündigung.

Ich fordere den Vorstand der Deutschen Bank auf, diese Kündigungen unverzüglich zurückzunehmen. Es geht um das Recht auf eine ungehinderte politische Arbeit der MLPD und aller Linken.

Mit solidarischen und roten Grüßen

Bernd Zielmann, Hattingen

Christian Preuß, Sprockhövel
Mitglied der Partei 'DIE LINKE' und der Linksjugend"