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02.12.09 - Kundus-Massaker forderte 179 Todesopfer

Der Bremer Rechtsanwalt Karim Bopal hat mit einem Team aus Mitgliedern der afghanischen Frauenorganisation "Rechte für Frauen" und einheimischer Menschenrechtsorganisationen vor Ort in Afghanistan genaue Recherchen durchgeführt. Demnach gab es durch den von der Bundeswehr angeordneten Bombenangriff am 4. September 179 Opfer: 137 sind gestorben, darunter 36 Kinder zwischen 5 und 16 Jahren, 22 sind verletzt, 20 weitere Menschen werden vermisst. Viele Familien haben ihre Ernährer verloren.