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05.12.09 - Amira Hass wird "Journalistin des Jahres"

Die israelische Journalistin Amira Hass wird von der Organisation "Reporter ohne Grenzen" als "Journalistin des Jahres" ausgezeichnet. Amira Hass, die selbst Jüdin ist und aus einer Familie von Holocaust-Überlebenden aus Osteuropa stammt, lebt seit vielen Jahren unter Palästinensern und nimmt Partei für ihren gerechten Kampf - zuerst in Gaza, jetzt in Ramallah. Sie arbeitet unter anderemfür die israelische Tageszeitung Haaretz. In Israel gilt sie vielen als Nestbeschmutzerin und muss Schmähungen und Drohungen aushalten. In der Ausgabe 3/2009 empfahl die "Rote Fahne" ihren Lesern das engagierte Buch von Amira Hass "Gaza - Tage und Nächte in einem besetzten Land."