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MLPD-Wohngebietsgruppe aus Bochum: "Diktatorische Unverschämtheit"

30.12.09 - Die MLPD-Wohngebietsgruppe Westenfeld in Bochum schreibt am 20. November an das Zentralkomitee der MLPD:

In unserer Wohngebietsgruppe stieß die erneute Kontenkündigung der MLPD auf große Empörung: In mühsamer Kleinarbeit sammeln wir regelmäßig Spenden und mit welcher diktatorischen Unverschämtheit wird so mit Spendenkonten umgegangen! Ausgerechnet diese Konten, mit denen die MLPD ihre Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit z. B. den Wahlkampf mit Hilfe unzähliger Spender organisiert hat und 342.847 Euro zusammengekommen sind, werden nun gekündigt. Dagegen finanzieren sich die bürgerlichen Parteien ungefragt aus unseren Steuergeldern ihren Wahlkampf (140.000 € verbrauchte die SPD allein in ihrem Kommunalwahlkampf in Gelsenkirchen!).

Selbst bei erwiesenem Spendenbetrug wurde niemals das Konto einer CDU, FDP oder SPD angetastet! Auf unserer Montagsdemo am 16.11. in Bochum wurde dieser Skandal mit Protest aufgenommen und wir werden ihn weiter in der Arbeiter- und Frauenbewegung, im Betrieb und im Wohngebiet bekannt machen! Wir werden alles tun, um die Partei finanziell und mit neuen Mitgliedern zu stärken!

Solidarische Grüße
Wohngebietsgruppe Westenfeld, Bochum