MLPD

Protestbrief aus Bayern an die Deutsche Bank

30.12.09 - Den folgenden Brief schickte ein Montagsdemonstrant aus Eresing in Bayern am 22. November an die Deutsche Bank:

"Wer in Deutschland über kein Konto verfügt, ist nicht geschäftsfähig. Er kann keine Mieten, Löhne, Flugblätter bezahlen. Ein solcher politisch motivierter Boykott ist aufgrund der Erfahrungen mit dem Hitler-Faschismus durch das Grundgesetz verboten."

Soeben erfuhr ich über einen Verteiler der Montagsdemos, dass Ihr Unternehmen sechs Geschäftskonten der MLPD zum 14. Januar 2010 gekündigt hat und dieses auch mit sofortiger Wirkung auf den zugehörigen Dispositionskredit ausdehnte.

Weiters erfuhr ich aus gleicher Quelle, dass bereits im Februar 2009 die Commerzbank die privaten Konten des MLPD-Vorsitzenden Stefan Engel sowie das Konto der Kreisleitung Nürnberg der MLPD gekündigt hatten.

Dies legt einen politisch motivierten Boykott gegenüber der MLPD nahe und ich möchte Sie als Demokrat auffordern, diese Entscheidung öffentlich zu begründen und zu revidieren.

Mit freundlichen Grüßen,

B.H., Eresing