MLPD

"Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!"

29.12.09 - Am 16. November beschloss die Montagsdemo Hamburg folgende Solidaritätserklärung gegen die Kontenkündigungen der MLPD:

Liebe Freunde von der MLPD,

wir sind sehr empört darüber, dass euch die Deutsche Bank alle Konten gesperrt hat.

Erst wird die Geschäftsfähigkeit entzogen; dann kommt Parteienverbot und Einzug des Vermögens, wie es zweimal mit dem KPD-Verbot geschah – unter Adenauer und durch die Hitler-Faschisten. Im Faschismus folgte dem das Verbot und die Zerschlagung der demokratischen Parteien und der Gewerkschaften.

Wer einen von uns angreift, greift uns alle an! Nach dem Angriff auf die MLPD-Stadtratsab­geordneten und Antifaschistin I. Korntreff folgte der Angriff auf die Montagsdemo in Halle wegen ihrer antifaschistischen Aktivitäten.

Es zeigt das Selbstverständnis der deutschen Bank, dass sie (wie die HSH-Bank in Hamburg) gleichzeitig und ungerührt angesichts der breiten Proteste die Konten der faschistischen NPD führt. Der Bank, die sich in der Krise auf Kosten der Steuerzahler gesund stößt. (...)

Sofortige Wiederherstellung der Bankkonten der MLPD bei der Deutschen Bank! Wir erklären uns einstimmig solidarisch mit der Verteidigung Eurer Parteienrechte und Eurer Geschäftsfähigkeit!

Mit herzlichen Grüßen
Montagsdemo Hamburg