MLPD

"Wir stehen voll hinter Stefan Engel"

29.12.09 - Am 16. November schreibt die Kreisleitung Ennepe-Ruhr der MLPD an das Zentralkomitee zur Kontenkündigung:

Liebe Genossinnen und Genossen,

die Kreisleitung der MLPD Ennepe-Ruhr hat mit Empörung die Nachricht von der an unseren Parteivorsitzenden Stefan Engel gerichteten Kontenkündigung aller Parteikonten durch die Deutsche Bank vernommen und sofort diskutiert. Wir stehen – und das erklären wir für den gesamten Kreisverband - im Kampf zur Niederschlagung dieser Kontenkündigung voll hinter Stefan Engel, unserem Parteivorsitzenden.

Was glaubt die Deutsche Bank sich eigentlich herausnehmen zu können, unserer revolutionären Arbeiterpartei die Geschäftstätigkeit zu sabotieren? Das ist ein Angriff auf die gesamte revolutionäre und Arbeiterbewegung! Aus den Erfahrungen mit dem Hitler-Faschismus, der damals mit dieser Methode Unternehmer jüdischen Glaubens wirtschaftlich zerstörte, sind seitdem politische Kontenkündigungen in Deutschland wohlweislich verboten.

Wir werden die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben, die Menschen in den Städten ob jung ob alt, unsere Freunde bei den Migrantenorganisationen, die Antifaschisten mobilisieren, mit uns zusammen diesen unsäglichen Vorstoß der Deutschen Bank zu Fall zu bringen. Auch unser Kreis hat im Wahlkampf hundertfach plakatiert: "Die Banken und Konzerne sollen die Krisenlasten selber zahlen". Das stieß in der Bevölkerung auf breite Zustimmung. Die Ackermänner, die in der nach unten offenen Beliebtheitsskala der Konzernchefs und Politiker von den meisten Menschen ganz unten angesiedelt werden, sollen sich nur warm anziehen.
Die Kontenkündigung muss weg!

Mit solidarischen Grüßen
Kreisleitung Ennepe-Ruhr