Betrieb und Gewerkschaft

06.01.10 - Journalisten kritisieren Vergütungsregelung

Zwischen dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger und den Journalistengewerkschaften dju und djv wurde gestern eine neue Vereinbarung namens "gemeinsame Vergütungsregel" abgeschlossen. Festgelegt werden Erstveröffentlichungshonorare für journalistische Texte in Tageszeitungen, die sich im Bereich zwischen 38 Cent und 1,65 Euro pro Druckzeile bewegen, je nach Textgattung und Auflage der Zeitung. Journalisten kritisieren, dass lediglich Textlänge zählt, der unterschiedliche Aufwand für ihre Arbeit dagegen in keiner Weise berücksichtigt wird. Außerdem besagt die Vereinbarung, dass mit dem Zeilenhonorar alle weiteren Nutzungen, die der Verlag vornimmt (z.B. Veröffentlichung im Internet oder Weiterverkauf der Artikel), abgegolten sind.