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07.01.10 - Impfstoff im Wert von 210 Millionen Euro übrig

Die Bundesländer verhandeln heute in Berlin mit dem Pharmahersteller Glaxo-Smith-Kline über eine geringere Lieferung des Schweinegrippe-Impfstoffs. Die Gesundheitsminister der Länder wollen nur die Hälfte der ursprünglich 50 Millionen bestellten Impfdosen abnehmen, weil sich bislang viel weniger Menschen als erwartet impfen lassen. Die Länder fürchten, nun auf den Impfdosen "Pandemrix" und damit auf den Kosten sitzen zu bleiben. Eine Dosis kostet 8,33 Euro. Bei 25 Millionen überzähligen Portionen hätten die Länder Impfmüll im Wert von knapp 210 Millionen Euro.