Jugend

Auf zur Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Manifestation 2010!

04.01.10 - Am kommenden Sonntag, den 10. Januar, findet die Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demo in Berlin statt. Sie hat sich zu Europas größter Manifestation für den Sozialismus entwickelt. Zur Demonstration werden über 10.000 Teilnehmer erwartet und bis zu Hunderttausend Menschen, die die Gedenkstätte der ermordeten Sozialisten besuchen. Am Tag zuvor, am 9. Januar, führen der Jugendverband REBELL und die Kinderorganisation eine Stadtrallye "Auf den revolutionären Spuren Berlins" und ab 19 Uhr ein Internationales Kulturfest durch. Die Erinnerung an Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Wladimir I. Lenin ist von großer Aktualität, weist doch gerade die sozialistische Perspektive den überzeugenden Ausweg aus dem kapitalistischen Krisenchaos und der Diktatur der Monopole über die gesamte Gesellschaft.

Lenins Verdienst war es, den Marxismus, die wissenschaftliche Grundlage der revolutionären Arbeiterbewegung, entsprechend der neuen Phase des Kapitalismus, dem Imperialismus, und dem anbrechenden Zeitalter der sozialistischen Revolution weiter zu entwickeln. Er war nicht nur ein genialer Theoretiker der Arbeiterbewegung, eng mit den einfachen Menschen in Russland verbunden, sondern ein hervorragender Organisator, was er sowohl bei der Vorbereitung und Leitung der Oktoberrevolution als auch beim anschließenden Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion unter Beweis stellte.

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg standen an der Spitze der Novemberrevolution von 1918 von Deutschland. Beide bekämpften mit Leidenschaft die revisionistische Entartung der ehemals revolutionären SPD. Sie ließen sich selbst weder durch Parlamentsposten bestechen, noch durch Zuchthaus und Polizeigewalt einschüchtern. Aus Angst vor dem wachsenden Einfluss der Kommunisten nach der Gründung der KPD Anfang 1919 wurden Karl und Rosa von Mordtrupps der reaktionären Freikorps ermordet. Ihre Leichen warf man in die Spree, ohne dass allerdings die Hoffnung der Reaktionäre aufging, sich damit auch ihrer Ziele und Ideale entledigen.

Seitdem wird der Jahrestag ihrer Ermordung von der revolutionären Bewegung und vielen anderen Menschen begangen. Ihr mutiger Kampf ist bis heute Ansporn gerade auch für Jugendliche, die nach einer Alternative zum Kapitalismus suchen. Deshalb mobilisiert die MLPD gemeinsam mit ihrem Jugendverband REBELL vor allem junge Menschen nach Berlin.

Ganz im Sinne der drei Revolutionäre ist es, sich Bestrebungen zur Diffamierung und Kriminalisierung revolutionärer Kräfte und insbesondere der MLPD entschlossen entgegen zu stellen. Deshalb werden die MLPD und der REBELL den Kampf gegen den Kontenboykott der MLPD und ihres Parteivorsitzenden Stefan Engel bei den diesjährigen LLL-Aktivitäten zu einem Thema machen und die breite Solidarität organisieren. Die Geschichte zeigt, das solche Angriffe ausgeweitet und auf weitere fortschrittliche Organisationen ausgedehnt werden, wenn ihnen nicht entschieden begegnet wird (hier gibt es mehr Informationen zum Kampf gegen die Kontenkündigungen).

Ein weiterer aktueller Grund also, am 9./10. Januar mit nach Berlin zu fahren und im Geiste von Lenin, Rosa und Karl gemeinsam auf die Straße zu gehen! (mehr dazu unter www.rebell.info - dort gibt es auch genaue Daten für Busmitfahrgelegenheiten, zu denen Interessierte sich rasch anmelden sollten)