Politik

20.01.10 - Schreiber packt aus und belastet CSU erheblich

Am zweiten Tag des Prozesses in Augsburg, in dem der Waffenschieber Karlheinz Schreiber unter anderem wegen Steuerhinterziehung und Bestechung angeklagt ist, benannte dieser gestern fünf Beträge, die er im Jahr 1991 entweder in bar an den damaligen CSU-Justitiar Franz Josef Dannecker geleistet oder in dessen Auftrag auf ein Schweizer Nummernkonto eingezahlt habe. Das Geld - ca. 1,4 Millionen DM - sei Teil der etwa 24 Millionen Mark gewesen, die aus den Provisionen für das Fuchs-Panzer-Geschäft zwischen der Firma Thyssen und Saudi-Arabien stammten. Dannecker verwaltete damals bei der CSU die sogenannten "sensiblen" Spenden.