International

Sofortige Einstellung der reaktionären Operation "Green Hunt" in Indien!

04.02.10 - Am Freitag dieser Woche werden vor indischen Botschaften bzw. Konsulaten Protestaktionen gegen die reaktionäre Operation "Green Hunt" stattfinden. Dazu haben in Frankfurt/Main, Hamburg und Essen mehrere Migrantenorganisationen aufgerufen. In einer aktuellen Erklärung vom 3. Februar verurteilt das Zentralkomitee der MLPD diese Operation der indischen Regierung und entlarvt ihren konterrevolutionären Charakter:

"Sie ist eine konzertierte militärische Aktion unter Führung der Zentralregierung in Delhi. An dieser konterrevolutionären Offensive sind unter dem Vorwand des Kampfs gegen den sogenannten 'Terrorismus' bis zu 70.000 Kräfte von Polizeieinheiten, im Dschungelkrieg ausgebildeten Spezialkommandos (CoBRA) und paramilitärischen Einheiten beteiligt, unterstützt von Flugzeugen der Armee und in Zusammenarbeit mit den US-Geheimdiensten.

Der Operation ging das Verbot der Kommunistischen Partei Indiens (Maoist) in ganz Indien voraus, deren Aufnahme in die sogenannten 'Anti-Terrorlisten', sowie die Verschärfung der sogenannten 'Antiterrorgesetze' ...

Seit November 2009 wurden dutzende Dörfer vollständig verwüstet und die Einwohner vertrieben. Hunderte wurden aufgrund willkürlicher Beschuldigungen verhaftet und führende Vertreter der Protestbewegung sitzen im Gefängnis. Ungeachtet einiger Meinungsverschiedenheiten zum taktischen Vorgehen der CPI (Maoist) gilt ihnen unsere aufrichtige internationale Solidarität gegen die massive Einschränkung der demokratischen Rechte und Freiheiten."

Der gesamte Wortlaut der Erklärung kann hier sowie in der am Freitag erscheinenden Druckausgabe der "Roten Fahne" gelesen werden.

(Hier die englischsprachige Version der Erklärung)