Politik

13.02.10 - 400.000 Schüler beim "Wehrkundeunterricht"

Über 400.000 Jugendliche sind im vorigen Jahr in der Schule von Offizieren der Bundeswehr beeinflusst worden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine "Kleine Anfrage" der Fraktion den Linkspartei hervor. Jugendoffiziere der Bundeswehr haben demnach mit Vorträgen und Diskussionen über 113.000 Schüler erreicht. So genannte Wehrdienstberater, also Rekrutierungsoffiziere, haben im Jahr 2009 über 11.600 Vorträge an Schulen gehalten – vor rund 290.000 Jugendlichen. Die Bundeswehr-Offiziere wollen den Jugendlichen die imperialistischen Ziele Militärpolitik der Bundesregierung vermitteln, stellen den Afghanistan-Krieg als legitim dar und werben für das Zeitsoldatentum.