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Nach Methangas-Explosion in georgischer Mine vier Tote

Marl (Korrespondenz), 08.03.10: Bei den Kumpels handelt es nach Angaben der georgischen Behörden um vier Männer im Alter von 29, 54, 67 und 72 (!) Jahren. Fahren die Kumpels in Georgien bis in den Tod unter Tage? Ein weiterer Bergarbeiter wurde schwer verletzt und befindet sich in Kutaissi im Krankenhaus. Sein Zustand wird als kritisch eingestuft.

Den Angehörigen der Todesopfer wurde vom zuständigen Gouverneur finanzielle Entschädigung zugesagt. Auch für die Kosten der Krankenhausbehandlung des schwer verletzten Mannes will die Behörde des Gouverneurs aufkommen.

Das Unglück muss jedoch restlos aufgeklärt werden und es müssen entsprechende Sicherheitsmaßnahmen geschaffen werden, dass es nicht mehr zu solchen Methangas-Unglücken kommt. Die Kumpels, die nicht mehr einfahren können, brauchen eine Rente, die zum Lebensunterhalt für sie selbst und ihre Familien reicht. Gleichzeitig benötigen die georgischen Bergarbeiter unsere Unterstützung, um den Kampf für eine drastische Herabsetzung des Rentenalters zu führen.