Politik

20.03.10 - Hirtenbrief des Papstes stößt auf breite Kritik

Der heute veröffentlichte "Hirtenbrief" von Papst Benedikt XVI. nimmt lediglich zu den Fällen sexueller Gewalt in der katholischen Kirche Irlands Stellung, nicht aber zu den ständig neu bekannt werdenden Fällen in Deutschland und vielen anderen Ländern. Kein Wort darin auch zu der systematischen Vertuschung, die bis zum heutigen Tag betrieben wird. Statt dessen verteidigt der Papst die reaktionäre Sexualmoral und das verklärende, anmaßende Priesterbild der katholischen Kirche. Nicht nur bei Kirchenkritikern, sondern auch bei vielen ihrer Anhänger stößt der "Hirtenbrief" auf Kritik und Enttäuschung.