Politik

Glückwunsch, Gottfried Schweitzer!

17.03.10 - Seit anderthalb Jahren versuchte die Geschäftsführung der Jugendzentren Köln (JugZ), den Pädagogen Gottfried Schweitzer loszuwerden. Er hatte 30 Jahre lang auf dem Bauspielplatz "Baui" in der Kölner Südstadt gearbeitet. Während der ganzen Zeit gab es große Proteste und eine sehr breite Solidarität mit Gottfried Schweitzer (wir berichteten mehrfach - siehe auch die Homepage www.schweitzergarde.de).

Jetzt willigte er vor dem Arbeitsgericht einem Kompromiss-Vertrag zu, der das Hausverbot am "Baui" aufhebt, alle Versetzungen und Kündigungen usw. zurücknimmt und ihm bis zur Rente nächstes Jahr ermöglicht, mit dem "Baui" und auf dem "Baui" kulturpädagogische Projekte durchzuführen.

Auch die MLPD Südliches Rheinland beglückwünschte den Pädagogen. In einem Brief heißt es: "... Die Kreisleitung der MLPD südliches Rheinland gratuliert dir und der Schweitzergarde herzlich zum erreichten Erfolg. Es ist toll, dass die JugZ und die Stadt Köln, die letztlich hinter der JUgZ stehen, mit der frechen Attacke nicht durchkamen. Die ganzen fristlosen Kündigungen, die Beschuldigungen, das Hausverbot - alles war nicht haltbar.

Ohne die breite Öffentlichkeit und Unterstützung durch die Schweitzergarde wäre das nicht möglich gewesen. Noch schöner wäre gewesen, die Verantwortlichen für die wirklich einmalige Mobbing-Attacke gegen einen stadtbekannten Marxisten-Leninisten müssten den Hut nehmen und sich öffentlich entschuldigen! ...

Wir gratulieren Dir auch, dass Du Rückgrat bewiesen hast seit der Kündigung - es ist keine Selbstverständlichkeit, erhobenen Hauptes gegen solch Ungeheuerlichkeiten anzutreten!"