Politik

Faschistische Morddrohung gegen ROTFÜCHSE in Karlsruhe

Karlsruhe (Korrespondenz), 23.03.10: Wir berichteten bereits, dass die Stadt Karlsruhe unserer Kinderorganisation ROTFÜCHSE verboten hat, auf Spielplätzen aktiv zu sein (siehe auch "rf-news"-Berichte vom 4.3.10 und 15.3.10). Diesem an sich schon skandalösen Vorgang folgte nun, dass drei ultrarechte bis faschistische Medien gegen die Rotfüchse hetzen: Den Startschuss gab die ultrareaktionäre "Junge Freiheit" mit einem Artikel, in dem der Verfassungsschutz, der baden-württembergische Landtagsabgeordnete Manfred Groh und die Stadt Karlsruhe sich in ähnlicher Art und Weise gegen die Rotfüchse richteten. Prompt folgte darauf ein (fast abgeschriebener) Artikel in der faschistoiden Chemnitzer "Blauen Narzisse".

Der abartige Höhepunkt folgte nun im faschistischen "Karlsruher Netzwerk". Dort ist zu lesen: "Hoffentlich verteilen die 'Rotfüchse' ihre kommunistische Werbebotschaften nicht an Spielplätzen, wo Kinder nationaler Eltern spielen. Denn selbst der schlauste Fuchs findet seinen Kürschner." Kürschner sind Leute, die die Felle von toten Tieren verarbeiten. Das ist eine Morddrohung gegen Kinder und eine Volksverhetzung, wie wir es aus der Zeit des Hitler-Faschismus kennen!

Wir fordern das Verbot faschistischer Organisation mit ihrer dreckigen Propaganda und fordern alle auf, sich mit den Karlsruher Rotfüchsen und Rebellen solidarisch zu erklären! Die Stadt Karlsruhe, die CDU-Landtagsfraktion und der baden-würrtemmbergische Verfassungsschutz müssen sich entschuldigen und das Grünanlagen-Verbot muss zurückgenommen werden! (siehe auch Artikel auf www.rebell.info dazu)