Wissenschaft und Technik

Größter Teilchenbeschleuniger der Welt zum Laufen gebracht

Größter Teilchenbeschleuniger der Welt zum Laufen gebracht
Buch-Tipp zum Thema

04.04.10 - Am 30. März gelang es den Forschern am CERN bei Genf in dem weltgrößten Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) erstmals, Protonen - also Atomkerne des Wasserstoffs - mit einer bislang auf der Erde nicht erreichten Energie zu beschleunigen. Erreicht wurden 3,5 Tera-Elektronenvolt (TeV). Die hochenergetischen Teilchen werden frontal aufeinandergeschossen, wobei bei einer Kollision 7 TeV frei werden. Über 3,5 Stunden herrschten stabile Bedingungen für Kollisionen. Während dieser Zeit registrierten die Detektoren über eine halbe Million Kollisionsereignisse. Aktuelle Daten der Forscher aus dem LHC findet man unter
http://www.lhc-facts.ch/index.php?page=news2010.

Bei der Kollision entstehen sehr energiereiche Zustände der Materie, die schnell wieder zerfallen und zahlreiche neue Teilchen ausspucken. Die Auswertung dieser Vorgänge wird der eigentlich interessante Teil. Und der LHC ist noch lange nicht auf voller Leistung. Bei Kollisionen von Protonen soll er eine Energie von 14 TeV, bei Kollisionen von beschleunigten Blei-Ionen gar von 1.150 TeV erreichen.

Fantastischer Unsinn geistert über den LHC durch die Presse. Er würde vielleicht ein "Gottesteilchen" finden. Er sei eine "Urknall-Maschine", er könne gar kleine "Schwarze Löcher" erzeugen, die möglicherweise gefährlich sind. Dies ist eine Mischung aus Sensationsmacherei und Fehlinterpretation im Sinne von vorgefertigten Dogmen. Die Urknall-Theorie behauptet, das Universum sei aus einem superdichten hochenergetischen Zustand der Materie entstanden, und dieser Zustand wiederum aus dem Nichts.

Wenn man nun wie beim CERN etwa 3,5 mal höhere Energie erreicht hat als bisher bei anderen Protonen-Experimenten, so wird das als "Annäherung" an den Urknall ausgegeben. Es hat aber keinen Urknall gegeben, immer mehr Fakten der Astronomie zeigen das. Stattdessen gibt es in der Astronomie viele Beobachtungen, dass in den Kernen aktiver Galaxien Prozesse noch viel höherer Energie ablaufen und dabei junge Materie ausgeworfen wird. Dazu trug der führende Astronom Dr. Halton Christian Arp 2008 auf der "Offenen Akademie" einen Beitrag unter dem Titel "Der Kampf um ein wissenschaftliches Verständnis des Kosmos" vor. Der Tagungsband mit dem Vortrag ist hier erhältlich.

Solche Forschungsergebnisse werden aber heute leider unterdrückt. Schon seit längerer Zeit ist die Forschung an den kleinsten Teilchen in einer Krise, da man versucht, neue Ergebnisse im Sinne der falschen Theorie vom Urknall zu interpretieren. Die Erkenntnisse von CERN werden wohl erst in einigen Jahren ausgewertet sein. Sie werden diese Auseinandersetzung intensivieren.

Wir sind überzeugt, sie werden weitere Bausteine und Bestätigungen für die dialektisch-materialistische Weltanschauung sein. Nach ihr ist die ganze Welt sich unendlich bewegende und höher entwickelnde Materie. Nicht ein "lieber Gott" bewegt die Welt, sondern diese materielle Bewegung von unendlich kleinsten bis zu allergrößten Systemen ist in ständiger schöpferischer Umwandlung und Entwicklung begriffen.

Siehe dazu auch den "rf-news"-Artikel vom 11. September 2008; damals ging der Teilchenbeschleuniger an den Start, das jetzt gelungene Experiment scheiterte zunächst aufgrund technischer Probleme:

Größtes Experiment der Wissenschaftsgeschichte - Fortschritt oder Gotteslästerung?

Buchempfehlung:
Josef Lutz
Ratlos vor der Großen Mauer - Das Scheitern der Urknalltheorie
219 Seiten 13 Euro
ISBN 3-88021-213-9

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