Politik

01.06.10 - Arbeitsministerin will "Bürgerarbeit" einführen

Nach Arbeitsministerin Ursula von der Leyen sollen Langzeitarbeitslose und HartzIV-Betroffene zur "Bürgerarbeit" wie Straßenfegen und Parkreinigung herangezogen werden. Diese "Bürgerarbeit" soll auf drei Jahre beschränkt sein. Arbeitslose würden nach den Plänen der Ministerin 900 Euro brutto verdienen. Die Arbeitszeit soll 30 Stunden pro Woche betragen. Damit tritt von der Leyen nicht nur in die Fußstapfen des scheidenden Roland Koch, sondern auch von SPD-Vizechefin Hannelore Kraft, die noch im Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen einen "gemeinwohlorientierten" Arbeitsmarkt gefordert hatte.