Wissenschaft und Technik

22.06.10 - Tiefsee-Ölbohrung vor Angola

Die Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko hat zu keinem Rückgang geplanter Tiefsee-Ölbohrungen geführt. Der dänische Konzern Maersk hat vor einigen Tagen in der Tiefsee, 100 Kilometer vor der Küste Angolas eine Bohrung mit einem Ölfund abgeschlossen. Unter 1355 Metern Wasser war der diamantbesetzte Bohrer noch 4697 Meter ins Erdreich vorgestoßen. Die Zahl der Offshore-Bohrungen und -Quellen liegt weltweit aktuell bei 3000 und soll in den kommenden Jahren  auf 5000 steigen. Die Zahl neu installierter Plattformen soll gegenüber 2009 von 242  in diesem Jahr auf  350 steigen. Das berichtete die Süddeutsche Zeitung vom 19. Juni.