Wissenschaft und Technik

30.06.10 - Quecksilber in Salzwasserfischen angereichert

Quecksilber in zu hoher Konzentration führt beim Menschen zu Nierenversagen und Nervenschäden. Heileen Hsu-Kim und Tong Zhang von der Duke University in Durham haben jetzt geklärt, warum sich gerade in Salzwasserfischen besonders viel Quecksilber anreichert, obwohl sie den Quellen der Quecksilberverschmutzung (Kohleverbrennung, Goldgewinnung, Vulkane) ferner sind als die Süßwasserfische. Es liegt daran, dass das in Gewässern enthaltene Quecksilber sich eng an gelöste Chloride (Salze) bindet und daher nicht so stark dem Abbau durch das Sonnenlicht unterliegt wie im Süßwasser. Besonders belastet sind langlebige Fische wie Thunfisch und Kabeljau.