MLPD

So lief es beim Spendensammeln ...

Zollernalbkreis (Korrespondenz): Am 25. Juni begannen wir im Kreisverband Zollernalb der MLPD mit einem Infostand in Albstadt-Tailfingen die Öffentlichkeitsarbeit zum erwarteten Prozess gegen die Deutsche Bank am 15. Juli. Wichtig war uns dabei nicht nur, zu informieren, sondern auch Leute für praktische Unterstützung durch Spenden und Unterschriften zu gewinnen.

Für Leute, die die MLPD schon länger kannten, war es keine Frage, auf unserer Seite zu stehen. So unterschrieb ein älteres Ehepaar und über eine Einzelspende hinaus konnten wir sie für eine Dauerspende von fünf Euro monatlich gewinnen. Eine ehemalige STP-Kollegin, die die MLPD vom Kampf um jeden Arbeitsplatz bei STP/Mayer & Cie kennt, unterschrieb sofort und gab eine Spende. Nicht so einfach war es bei Passanten, die die MLPD gar nicht kannten, insbesondere bei Jugendlichen.

Mittlerweile haben wir in drei Wohngebieten das Flugblatt verteilt. Wir spürten in den letzten zwei Wochen beides: Gute Resonanz und Anerkennung und gleichzeitig eine Verunsicherung, wie es denn jetzt weitergeht: Da sind die Angriffe der Bundesregierung, zunächst vor allem auf Hartz-IV-Empfänger gerichtet, da ist die scheibchenweise Einführung der Kopfpauschale im Gesundheitswesen, da sind kommunale Einschnitte, wie es sie noch nie gab. Da gibt es gleichzeitig viele Fragen, wie das mit der "wirtschaftlichen Belebung", den Arbeitslosenzahlen, der "Euro-Krise" usw. einzuschätzen ist.

Wir wollen deshalb in der verbleibenden Zeit bei der Bekanntmachung des Erfolges gegen die Deutsche Bank vor allem die Broschüre 2Bürgerliche politische Ökonomie vor dem Scherbenhaufen" und das "Rote Fahne"-Interview mit Stefan Engel vom Mai breiter bekannt machen.