Betrieb und Gewerkschaft

Erneute Berufungsverhandlung von Andreas Kossack am Mittwoch, 28. Juli

27.07.10 - Dazu teilt der "Solidaritätskreis Continental-Kolleginnen und -Kollegen Dortmund (ehemals VDO)" mit:

Kampf um Arbeitsplatz bei Continental geht in die entscheidende Runde

Vor nunmehr einem Jahr wurde Andreas Kossack durch Continental gekündigt und kämpft seitdem für den Erhalt der Arbeitsplätze bei Continental in Dortmund und für die Rücknahme seiner Kündigung. Unterstützt wird er tatkräftig durch den Solidaritätskreis Continental Kolleginnen und Kollegen. In einer selbstbewussten und überzeugenden Ansprache wies Andreas Kossack bereits in der ersten Berufungsverhandlung beim Landesarbeitsgericht Hamm nach: bei der Kündigung seines Arbeitsverhältnisses durch Continental handelt es sich um eine politisch motivierte und nicht um eine betriebsbedingte Kündigung.

Hintergrund ist der selbständige Streik der Continental-Kollegen im Jahr 2008 gegen die Arbeitsplatzvernichtung im Konzern, wo Kossack als kämpferischer und gewerkschaftlich aktiver Kollege bekannt und zu einem der Streiksprecher gewählt wurde. Grund genug für Continental, solche Kollegen wie ihn möglichst schnell loswerden zu wollen, denn immerhin ist die Vernichtung und Verlagerung weiterer mindestens 350 Arbeitsplätze nach Rumänien bereits geplant. Entgegen aller, auch evtl. höherer Abfindungsangebote konterte Andreas Kossack vor Gericht: "Arbeiterrechte lässt man sich nicht abkaufen." (...)

Andreas Kossack erhält inzwischen breiteste Solidarität aus ganz Deutschland und sogar aus Frankreich. Viele hundert Unterschriften, die den Erhalt der Arbeitsplätze und die sofortige Rücknahme der Kündigung fordern wurden vom Solidaritätskreis gesammelt.

Teil 2 der Berufungsverhandlung findet nun statt am 28. Juli 2010 um 10.00 Uhr, Erdgeschoss, Saal 1, Landesarbeitsgericht Hamm. Für 9.00 Uhr ruft der Solidaritätskreis zu einer Solidaritätskundgebung vor dem Landesarbeitsgericht auf!

Unsere Homepage: www.conti-solidarität.info