Politik

Montagsdemo-Splitter vom 26. Juli 2010: Trauer und Anklage wegen Duisburger Katastrophe

29.07.10 - Auf allen Montagsdemos waren die furchtbaren Ereignisse von der Love-Parade in Duisburg Thema. Mit Schweigeminuten wie in Bochum, Gelsenkirchen und Hamburg und anderen Orten gedachten Montagsdemonstranten der Opfer. Das Verhalten der Veranstalter sei "geradezu ein Verstoß gegen die Menschenrechte", hieß es in Bochum, und die Hamburger erklärten sich in Trauer und Anklage solidarisch mit der Duisburger Montagsdemo.

In Recklinghausen äußerten Redner am offenen Mikrofon, "dass die Sicherheitsbedenken im Vorfeld aus Profitsucht und Prestigeerwägungen für die Stadt beiseitegefegt wurden ... Hier wurde buchstäblich wegen des eigenen Vorteils über Leichen gegangen und das muss Konsequenzen für die Verantwortlichen haben."

Die neue Ausgabe der "Roten Fahne" Nr. 30/2010 berichtet von der Montagsdemonstration in Gelsenkirchen mit einem Redebeitrag von Stefan Engel sowide von Duisburg und enthält weitere Artikel über die Tragödie von Duisburg und ihre Hintergründe (sie kann hier bestellt werden).