Politik

"Pro NRW" instrumentalisiert Love-Parade-Katastrophe

10.08.10 - Das Duisburger Netzwerk gegen Rechts informiert über den geplanten Widerstand gegen einen Aufmarsch von "Pro NRW" in der Stadt:

Widerstand gegen geplanten Aufmarsch in Planung 

Die selbsternannte "Bürgerbewegung" Pro NRW kündigt auf ihrer Internetseite einen Aufmarsch am 28. August an, um für die Abwahl des Duisburger OB Adolf Sauerland zu demonstrieren. Es ist unglaublich populistisch und geschmacklos, die Toten und verletzten Menschen für einen Achtungserfolg in der Öffentlichkeit instrumentalisieren zu wollen.
Die rechtsextreme Gruppierung war erst Ende März in Duisburg-Marxloh aufmarschiert, um gegen die Merkez-Moschee und das interkulturelle Zusammenleben im Duisburger Norden zu hetzen. 

Das Duisburger Netzwerk gegen Rechts kündigt entschlossenen Widerstand gegen den geplanten Aufmarsch an und ruft alle Antifaschistinnen und Antifaschisten auf, am 28. August auf die Straße zu gehen, um der braunen Propaganda keinen öffentlichen Raum zu geben.