Betrieb und Gewerkschaft

Automobilarbeiter laden zur Solidaritätsbewegung ein

25.08.10 - Die Teilnehmer der Bremer Automobilarbeiterratschlag-Veranstaltung vom 12. Juni laden auf der Homepage des "Internationalen Automobilarbeiterratschlags" zu einem bundesweiten Auftakttreffen ein. In der Einladung richten sie sich an Kolleginnen und Kollegen: 

"In zahlreichen Automobilzulieferbetrieben gab es in den vergangenen Monaten teils hart geführte Arbeitskämpfe gegen Entlassungen, Verlagerungen und massive Verschlechterungen der Lohn- und Arbeitsbedingungen. Am 12. Juni hatten sich auf Initiative der Bremer Gruppe des Automobilarbeiterratschlags 20 Kolleginnen und Kollegen aus sechs Daimler- und drei weiteren Werken  getroffen, um ihre Erfahrungen aus den Daimler-Streiks zu beraten.

Eine Schlussfolgerung war: 'Wir ergreifen Initiative für ein bundesweites Treffen, zu dem wir über Daimler hinaus weitere Automobilarbeiter und Interessierte einladen, um zu diskutieren, wie wir weitere Strukturen schaffen zur Organisierung einer breiten Solidarität und gegenseitigen rechtzeitigen Unterstützung.' (aus der Abschlusserklärung, die auf www.automobilarbeiterratschlag.com veröffentlicht ist) (...)

Um zu beraten, ob und wie ein breite politische Bewegung zur Solidarität und Unterstützung des Kampfs Automobilarbeiter aufgebaut werden kann,  laden wir zu dem bundesweiten Treffen am 18. September ein.

Wir würden uns über Teilnehmer aus den Automobilstandorten und von Autozulieferbetrieben, aus Gewerkschaften und unterschiedlichen politischen Richtungen, von Migranten-, Jugend- und Frauenverbänden, sowie aus den Automobilstädten auch über  Vertreter von Montagsdemonstrationen, kommunalen Bündnissen usw. freuen. Alle, die sich mit dem Kampf und Leben der Automobilarbeiter verbunden fühlen, sind herzlich willkommen! 

Wir bitten um eure Rückmeldung, Meinung, Vorschläge, Ideen bis zum 5. September. 

Rückmeldungen, Infos und Fragen bitte an: vorbereitung18-09@web.de

Mit herzlichen Grüßen
Das Vorbereitungsteam
Automobilarbeiterratschlag (AAR)"