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18.09.10 - Warnstreiks in brasilianischer Autoindustrie

Am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche gab es bei verschiedenen Autokonzernen in Brasilien jeweils mehrstündige Warnstreiks, aus Protest gegen das unzureichende Angebot der Unternehmen von 7 Prozent (4,29 Prozent Inflationsausgleich und 2,6 Prozent reale Lohnerhöhung). Die Gewerkschaft fordert 12 Prozent generelle Lohnerhöhung, 15 Prozent Steigerung des Grundeinkommens und 50 Prozent mehr Leistungszuschlag. Die Streiks am Mittwoch betrafen Renault und Volvo, am Donnerstag VW. Hier waren insgesamt 3.300 Arbeiter an den Warnstreiks beteiligt.