Politik

"S21": Antikommunistischer Spaltungsversuch

16.09.10 - Am Stuttgarter Hauptbahnhof sind Zettel aufgetaucht mit dem Text: "Keine Gewalt ist auch keine Lösung". "Die Parkschützer, das Team Bei Abriss Aufstand und das Aktionsbündnis Kopfbahnhof 21 rund um den BUND und den VCD distanzieren sich ausdrücklich von diesen Aufrufen", heißt es in einem Eintrag des "Eisenbahnjournals" (http://zughalt.de). Distanziert wird sich auch von zwei gefährlichen körperlichen Angriffen auf einzelne Polizisten, völlig zu Recht.

Dann aber konstruiert der "Eisenbahnredakterur" Stefan Hennigfeld einen Zusammenhang, den die MLPD schärfstens zurückweist: "Außerdem ist das Aktionsbündnis kein Platz für extremistische Kräfte. Es tauchten bereits Fahnen von DKP und MLPD auf, die von der Mehrheit der Projektgegner nicht gewünscht werden." Was haben denn DKP oder MLPD mit solchen Angriffen zu tun? Was ist das Motiv dieses "Eisenbahnjournalisten", auf diese hinterhältige Weise eine Kriminalisierung zu versuchen?

Die MLPD ist gleichberechtigte aktive Kraft des Widerstands gegen "S21", ihr Beitrag, z.B. mit dem offenen Mikrofon bei den Demos eine breite, demokratische Debatte zu organisieren, wird von sehr vielen Demonstranten gewürdigt und aufgegriffen. Dass die MLPD dieses kapitalistische System prinzipiell kritisiert und sich einsetzt für den echten Sozialismus, ist sicherlich manchen Verteidigern dieses Systems ein rotes Tuch. Dann sollten sie allerdings mit offenem Visier antreten und nicht in dieser Art mit dem Dreck werfen, in dem sie offensichtlich selbst stehen.