Frauen

"Wir wollen nicht Opfer der Geschichte, sondern Akteurinnen der Zukunft sein"

23.11.10 - Zum "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" am 25. November ist auch in Frankfurt/Main eine gemeinsame kämpferische Aktion geplant. Dazu teilen die Veranstalter mit:

Unter dem Motto "Wir wollen nicht Opfer der Geschichte, sondern Akteurinnen der Zukunft sein" ruft ein Zusammenschluss von Frauen unterschiedlicher nationaler Herkunft und aus verschiedenen Organisationen anlässlich des "Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen" zu einer Aktion an der Frankfurter Hauptwache (gegenüber McDonalds) am 25. November von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr auf. Transparente, Plakate, Beiträge am offenen Mikrophon sind ausdrücklich erwünscht.

Im Aufruf heißt es: "Mit Beiträgen (vorbereitet und spontan, auch gerne Kulturelles wie Lied oder Gedicht, Länge maximal drei Minuten) wollen wir am offenen Mikrophon die vielen Gesichter der Gewalt gegen Frauen anprangern, wie Zwangs­prostitution und Frauenhandel, Steinigung, Verweigerung von Bildung, Zwangs­verheiratung, "Ehren"-Morde, Gewalt in der Ehe, Druck vor allem auf junge Mädchen und Frauen durch den in den Medien all­gegenwärtigen Sexismus, Schönheits- und Schlank­heits­wahn, Mobbing in den Betrieben, Ent­lassungen, Hartz IV, Altersarmut und viele andere, oft auch subtilere Formen.

Wir wollen uns und anderen Mut machen, uns gemeinsam zur Wehr zu setzen. Nur wenn wir uns organisieren und uns weltweit zusammen schließen, können wir einen Beitrag zur Befreiung der Frau leisten. Wir laden jede Frau und jedes Mädchen ein, mitzumachen, sowie alle Jungen und Männer, die unser Anliegen unterstützen wollen!"

Kontakt: Bernadette Leidinger-Beierle, Bergerstr. 10, 60316 Frankfurt, Tel. 069-444987, email: Bernadette.Leidinger@web.de; Gülcan Agtas, e-mail: guelcan_a@yahoo.de