Betrieb und Gewerkschaft

Allgaier in Göppingen: "Kampf um den Job"

Göppingen (Korrespondenz), 11.01.11: Ende Dezember erhielten die gegen ihre Kündigung klagenden Kollegen und etliche die (noch) zur Belegschaft gehören, die Mitteilung, dass ihnen vom 3. bis 14. Januar Urlaub angeordnet wird und danach "mit einer noch abzuschließenden Betriebsvereinbarung" die Arbeitszeit auf 25 Wochenstunden ohne Lohnausgleich verordnet wird. Vorzugsweise Kollegen aus der APS! Will man diese jetzt auf diese Weise loswerden, nachdem es mit der Entlassungswelle nicht wie geplant geklappt hat?

Der Solidaritäts-Kreis fordert den Betriebsrat auf, sich nicht länger erpressen zu lassen und keinesfalls eine Betriebsvereinbarung solche abzuschließen. Mit derartigen, anhaltenden Einschüchterungen und Erpressungen soll offensichtlich eine Solidarität zwischen Restbelegschaft und Gekündigten verhindern. Nur mit Solidarität, nur "Gemeinsam sind wir stark!".

Die "NWZ Göppinger Kreisnachrichten" vom 7. Januar berichtete unter dem Titel "Kampf um den Job".

Der Solidaritätskreis lädt alle zu seinem nächsten Treffen am Donnerstag, 13. Januar, um 18.30 Uhr im Clubhaus des 1. FC Eislingen, Haldenstr. 45 in Eislingen ein und zur nächsten Gerichtsverhandlung beim Arbeitsgericht im Schillerbau in Göppingen (über ADAC) am 13. Januar ab 16 Uhr. Weitere Gerichtsverhandlungen sind momentan am 20. Januar und 27. Januar geplant.