Politik

MLPD Elbe-Saale solidarisch mit Antifaschisten in Weißenfels

14.01.11 - Folgende Erklärung schrieb Monika Kuske, Spitzenkandidatin derMLPD/Offene Liste zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, an das Simon-Rau-Zentrum in Weißenfels:

Liebe Antifaschisten aus Weißenfels,

aus den Medien haben wir von dem Brandanschlag vom 09.01.11 gegen das Auto eines Vorstandsmitglieds des Simon-Rau-Zentrums in Weißenfels erfahren. Wie uns weiter mitgeteilt wurde, ist der 32-jährige Betroffene seit vielen Jahren im Burgendlandkreis aktiv gegen die Nazis und wurde in diesem Zusammenhang mehrfach aus dem Umfeld der NPD bedroht. Da ist ihre/eure Vermutung, daß es sich hierbei um einen Racheakt gegen die antifaschistische Arbeit handelt, wohl unbedingt zutreffend. Diese Handschrift kennen wir. Das Auto der Stadträtin der MLPD in Wolfen, Ina Korntreff, wurde 2007 ebenfalls von Faschisten abgebrannt.

Ich möchte dem mutigen Antifaschisten, dessen Auto abgefackelt wurde und ihren Mitstreitern im Simon-Rau-Zentrum die Solidarität des Landesverbandes Elbe-Saale der MLPD gegen dieser feigen faschistischen Terroranschlag übermitteln. Lassen sie sich davon nicht einschüchtern! Wehret den Anfängen - keinen Fußbreit den Faschisten! Auf unsere Solidarität können sie vertrauen. Wir werden das in unserem Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt zum Thema machen. Wir fordert die vollständige Aufklärung dieses Brandanschlags und die Bestrafung der Täter.

Es ist ein Skandal, dass die NPD seit Jahrzehnten mit Steuergeldern gefördert und ihr Funktionärskörper vom Verfassungsschutz durchsetzt ist. ... Für ein Verbot der NPD braucht es keine neuen Gesetze, die bestehenden müssen nur angewendet werden. Dann wäre auch Schluss mit Naziaufmärschen wie am 15.01. in Magdeburg oder am 13.2. und 19.02. in Dresden!

Jetzt erst Recht - keinen Fußbreit den Faschisten!
Für ein Verbot der NPD und aller faschistischen Organisationen!

Mit solidarischen Grüßen
Monika Kuske
Spitzenkandidatin zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt