Politik

Erfolgreicher Protest gegen Ausstellung des "Verfassungsschutzes"

Erfolgreicher Protest gegen Ausstellung des "Verfassungsschutzes"
Protest gegen die Ausstellung

27.01.11 - In einer erfolgreichen Aktion protestierten heute in Gelsenkirchen der MLPD-Kreisverband und Mitglieder von "AUF Gelsenkirchen" gegen die Ausstellung des Verfassungsschutzes im Hans-Schwier-Berufskolleg. Der MLPD-Kreisverband Gelsenkirchen hatte öffentlich Stellung genommen gegen die Ausstellung und heute vor Ort eine Protestaktion organisiert. Die Aktion stieß auf Offenheit und Interesse und brachte die Gespräche mit Schülern des Berufskollegs, der Fachhochschule und Lehrern in Gang. Zum Hintergrund der Ausstellung heißt es in der Presseerklärung der Kreisleitung der MLPD:

"Diese Ausstellung verbreitet eine unerhörte Verharmlosung des Faschismus. Die über 130 Morde der Neofaschisten in Deutschland seit Mitte der 90er Jahre werden verschwiegen. Angeblich gäbe es heute 'keine rechtsterroristischen Strukturen' in Deutschland, 'nur Einzeltäter' - wie wenn es keine sog. 'Freien Kameradschaften' und andere gäbe, die eng mit der NPD verbunden sind, und Terror gegen Ausländer, Linke, Marxisten-Leninisten usw. ausüben. Der Protest gegen diese Ausstellung ist Sache jedes Antifaschisten.

Entschieden verwahren wir uns gegen die antikommunistische Hetze, mit der Marx und Lenin zu Urhebern des sog. 'Linksterrorismus' gemacht werden sollen. Marx war der Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus und wurde 2003 bei einer ZDF-Umfrage zum 'drittgrößten Deutschen' gewählt. Offensichtlich soll mit dieser Ausstellung, wie auch in der gegenwärtigen antikommunistischen Medienkampagne, die Suche vieler Menschen nach einer Zukunft ohne kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung und das wachsende Ansehen des echten Sozialismus unterdrückt werden. Das kann nicht unbeantwortet bleiben."