Umwelt

19.04.11 - Energiemonopole meiden erneuerbare Energien

Laut einer Studie der Umweltschutzorganisation Greenpeace steuern Deutschlands große Energiekonzerne nur 3,9 Prozent zur deutschen Stromproduktion aus erneuerbaren Energien bei. Der Rest, also 96,1 Prozent, stamme von Regionalversorgern, Stadtwerken, Privathaushalten und aus Bürgerwindparks. Das ergab eine Auswertung aus dem Jahr 2009. In der Studie zählt Greenpeace die Wasserwerke der Stromriesen nicht zu den erneuerbaren Energien, da diese "seit Jahrzehnten existieren und zum Großteil bereits abgeschrieben sind". Doch selbst wenn man sie dazurechnet, würde sich am Gesamtbild kaum etwas ändern. Laut Greenpeace stammte 2009 rund 16,3 Prozent des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energien; 13 Prozentpunkte davon entfielen auf Wind- und Solarenergie - und nur 3,3 Prozentpunkte auf Wasserkraft.