Politik

20.04.11 - Heilbronn verbietet 1. Mai-Antifa-Kundgebungen

Zwei Wochen vor einem geplanten Großaufmarsch süddeutscher Nazis in Heilbronn hat die Stadt mehrere angemeldete Gegenkundgebungen im Bahnhofsviertel mit Verweis auf das "Sicherheitskonzept" der Polizei verboten. Über die vorgesehene Route für den momentan (noch) nicht genehmigten Naziaufmarsch hüllt sich die Stadt dagegen in Schweigen. Das breite BürgerInnenbündnis „Heilbronn stellt sich quer“ verurteilt diese Verbots- und Geheimhaltungspolitik der Stadt aufs Schärfste und ruft weiter dazu auf, sich auf eine Blockade eines Aufmarsches der Faschisten einzustellen, falls er doch genehmigt wird. Mittlerweile wird das Bündnis von 94 Organisationen und 100 Einzelpersonen unterstützt.