Wirtschaft

27.04.11 - Schmiergeld: Thomas Ganswindt beschuldigt

Vor dem Landgericht München sagte gestern einer der Hauptzeugen im Prozess gegen den ehemaligen Siemens-Chef Thomas Ganswindt aus. Er hatte im Jahr 2004 dem damaligen Top-Manager über die Organisierung schwarzer Kassen und Schmiergeld für Aufträge in Russland, Griechenland und anderen Staaten informiert. Ganswindt bestreitet bis heute, je davon gewusst zu haben. In der Siemens-Schmiergeldaffäre sind bisher insgesamt 1,3 Milliarden Euro aufgedeckt worden, die in dunkle Kanäle geflossen sind.