Kultur

29.04.11 - Seligsprechung in Rom

Am 1. Mai wird es eine Seligsprechung für den ehemaligen Papst Johannes Paul II. (1920-2005) geben. Der Theologe Hans Küng, dem 1979 wegen seiner Kritik am "Unfehlbarkeitsdogma" von der katholischen Kirche die Lehrerlaubnis entzogen wurde, kritisiert in der "Frankfurter Rundschau", Johannes Paul habe "ein autoritäres Lehramt ausgeübt, er hat die Menschenrechte von Frauen und Theologen unterdrückt" und tauge nicht als Vorbild. "Der Nachfolger spricht den Vorgänger selig? Da geht es doch in Rom zu wie zu den Zeiten der Cäsaren, die den jeweils vorangegangenen Kaiser zum Gott erhoben."