Politik

10. Mai – Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Hitler-Faschisten

10.05.11 - Der Verlag Neuer Weg veröffentlicht heute einen Artikel zu den Bücherverbrennungen der Hitler-Faschisten:

"Im April und Mai 1933 führten die Nazis eine barbarische Plünderung sämtlicher Bibliotheken und Institute in Deutschland durch. Angeführt von der faschistischen „Deutschen Studentenschaft“ wurden als „Aktion wider den undeutschen Geist“ in Berlin und 21 weiteren deutschen Städten Bücherverbrennungen organisiert.

Ganz oben auf der schwarzen Verbrennungsliste standen die Schriften des Begründers des wissenschaftlichen Sozialismus: Karl Marx. Es folgt eine lange Reihe von Wissenschaftlern und Literaten, wie Kurt Tucholsky, Stephan Zweig, Albert Einstein, Lion Feuchtwanger, Klaus und Heinrich Mann, Erich Kästner, Carl von Ossieztky, Bertolt Brecht und viele mehr. Die Deutschen sollten keinen Zugang mehr zu ihren hervorragendsten Dichtern und Denkern haben dürfen. Diese extrem reaktionäre, mittelalterliche Unterdrückung ... richtete sich gegen die revolutionäre Arbeiterbewegung und alle demokratischen und fortschrittlichen Errungenschaften. So wollten sie ihre faschistische Ideologie des extremen Antikommunismus, Chauvinismus und Rassismus ungehindert verbreiten ... Hitlers „1000jähriges Reich“ ging nach 12 Jahren kläglich unter. Der Sozialismus ging gestärkt aus dem II. Weltkrieg hervor. Auf der Homepage des Verlag Neuer Weg gibt es unter der Rubrik „antifaschistische Bücher“ eine große Auswahl. Bücher der Autoren der „schwarzen Liste“ sind über www.people-to-people.de zu beziehen."