Umwelt

26.05.11 - Meerestiere rund um Fukushima verstrahlt

Aktuelle Messdaten der Umweltschutzorganisation Greenpeace belegen, dass Fische und Schalentiere auch in großen Entfernungen des Kraftwerks mittlerweile hohen Radioaktivitätswerte aufweisen. "Entgegen der Behauptungen der japanischen Behörden nimmt die Strahlungsgefahr durch Verdünnung oder Dispersion der Materialien nicht ab", erklärte Jan Van de Putte, Strahlenschutz-Experte von Greenpeace. So wurde etwa bei Meeresalgen eine fünfzigfache Überschreitung der erlaubten Strahlengrenzwerte gemessen.