Umwelt

27.05.11 - Tepco seit Beginn über Kernschmelze informiert

Nachforschungen des Nuklearingenieurs John Large haben ergeben, dass der japanische AKW-Betreiber Tepco nach dem verheerenden Tsunami vom 11. März jederzeit genau über die Entwicklung in den beschädigten Reaktoren von Fukushima Bescheid wusste. So war auch klar, dass im Reaktor 1 bereits zwei Stunden nach der Notabschaltung die Temperatur schnell auf bis zu 2.800 Grad zu steigen begann und die Brennstäbe zu schmelzen anfingen. Tepco verschwieg diese Entwicklung und nahm bewusst die ungeschützte Verstrahlung hunderttausender Menschen und großflächiger Gebiete in Kauf.