Politik

Essener Verkehrsbetriebe sollen zusätzliche Bahnen für die Zukunftsdemonstration einsetzen

Essen (Korrespondenz), 07.06.11: Am 11. Juni werden rund 2.000 Menschen in der Essener Innenstadt für die Zukunftsforderungen der Jugend demonstrieren. Die meisten von ihnen wollen nach der Abschlusskundgebung um 12 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz zur Trabrennbahn in Gelsenkirchen, wo um 14 Uhr das 15. Internationalen Pfingstjugendtreffen eröffnet wird.

Um überfüllte Bahnen zu vermeiden, wurden frühzeitig zusätzliche Wagen für die Linie 107 angefordert. Jörg-Andreas Weber, Mitarbeiter bei der EVAG und langjähriger Förderer des Pfingstjugendtreffens, hatte das in die Hand genommen. Heute erhielt er Nachricht, dass die EVAG sich dazu mangels Personal und Fahrzeugen nicht in der Lage sähe.

Dazu erklärt Weber: "Was bei jedem kommerziellen Event problemlos möglich ist, soll ausgerechnet bei diesem selbst organisierten Jugendfestival unmöglich sein? Das wäre doch ein ziemliches Armutszeugnis. Vor zwei Jahren, als die Zukunftsdemonstration in Gelsenkirchen stattfand, war es bei der Bogestra kein Problem, zusätzliche Wagen zu bekommen."

Das überparteiliche kommunale Wahlbündnis "Essen steht AUF" fordert die Verantwortlichen bei der EVAG auf, die öffentliche Blamage abzuwenden und zusätzliche Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen.