MLPD

Ein wichtiger Erfolg gegen den MAN-Vorstand

Ein wichtiger Erfolg gegen den MAN-Vorstand
MAN Kollegen beim Zusammenbau eines Radialkompressors. (Foto Korr.)

Oberhausen (Korrespondenz) 25.06.11: Seit Anfang Mai verteilen Genossen und Freunde der MLPD wieder ungehindert von Werkschutz und Polizei Flugblätter und verkaufen die Rote Fahne vor den Werktoren der MAN Diesel&Turbo in Oberhausen-Sterkrade. Nachdem es im Zeitraum von Mitte Februar bis Ende April zu insgesamt 18 Polizeieinsätzen (rf-news berichtete mehrfach) gegen Verteiler und Rote Fahne-Verkäufer gekommen war, hat der Vorstand von MAN Diesel&Turbo offensichtlich die Taktik geändert und rudert zurück. Bei der Belegschaft war das Vorgehen der Geschäftsleitung auf  Ablehnung gestoßen.

Die Absicht, eine Beschäftigung mit der gesellschaftlichen Perspektive des echten Sozialismus zu unterbinden, schlug durch die Polizeieinsätze ins Gegenteil um. Jeder Polizeieinsatz führte im Betrieb zu Diskussionen über die MLPD. Der Skandal wurde in Oberhausen und über rf-news auch bundesweit bekannt, die Kreisleitung der MLPD hatte eine entsprechende Erklärung in Mülheim und Oberhausen verbreitet. Die Tatsache, dass die MLPD und die Verteiler dieses antikommunistisch motivierte Vorgehen von MAN und Polizei sich nicht haben bieten lassen, hatte Erfolg.

MAN-Kollegen drücken an den Werkstoren Unterstützung und Solidarität gegenüber den Verteilern aus. "Ihr habt euch durchgesetzt, das ist gut!" „Respekt für euer Durchhaltevermögen“. Das rechtswidrige Vorgehen der Polizei mit Platzverweisen und vorläufigen Festnahmen wird ebenfalls nicht hingenommen. Daher hat die Kreisleitung der MLPD-Mülheim-Oberhausen sich dazu entschieden, Klage vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf zu erheben und bereits begonnen, zur Finanzierung der Anwalts- und Prozesskosten Spenden zu sammeln.