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US-Staatsschulden bei 70 bis 80 Billionen US-Dollar?

Oberhausen (Korrespondenz), 30.07.11: Der Finanzjournalist und Rundfunksprecher Max Keiser sagte in einem aktuellen Interview mit dem US-Nachrichtensender PressTV, dass die reale Staatsverschuldung der USA nicht bei den diskutierten 14,3 Billionen US-Dollar, sondern bei 70 bis 80 Billionen US-Dollar liege. Denn allein die Schulden der verstaatlichten Immobilienfinanzierer Fannie Mae & Freddie Mac würden sich auf 5 Billionen US-Dollar belaufen.

Addiere man hier noch diverse Sozialprogramme und Krankenversicherungen hinzu, müssen man mindestens weitere 50 Billionen US-Dollar dazu  zählen. Somit beliefen sich die tatsächlichen staatlichen Ausstände auf 70 bis 80 Billionen US-Dollar. Keiser rechnet damit, dass der US-Dollar kollabieren würde, weswegen Vermögende und Superreiche auf der ganzen Welt in Gold, Silber und andere Vermögenswerte umschichten würden.

Um sich selbst vor dem drohenden Kollaps der Währung zu schützen, würden Banken in Realwerte investieren, was das Problem aber noch zusätzlich verschlimmere, da sie somit Preise für Nahrungsmittel und Energie weltweit in die Höhe treiben würden.