Sozialismus

"Wir erobern uns die Morgenröte" – jetzt auch mit Gesang

Gelsenkirchen (Korrespondenz), 09.08.11: Zum bereits siebten Abend traf sich die Studiengruppe für Neueinsteiger zum Buch "Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution" in der "Horster Mitte". Das Unterkapitel I.5. zu den unvergänglichen Erfolgen beim Aufbau des Sozialismus war beim letzten Mal noch nicht zu Ende gelesen und diskutiert, also ging es zunächst damit weiter. Dass wir "über keine Hirngespinste diskutieren, sondern der Sozialismus jahrzehntelang ein funktionierendes System war, in dem sich die Leute wohl gefühlt haben", war für eine Teilnehmerin die Quintessenz dieses Abschnitts.

Wie ein sozialistischer Staat die "friedliche Koexistenz" handhabt, wurde heiß diskutiert. Der Revisionist Chruschtschow verwirklichte sie als Verrat an den Grundsätzen des Sozialismus und dem Verzicht auf den revolutionären Weg der Befreiung und stellte sie über den proletarischen Internationalismus. Für das China Mao Tsetungs bedeutete sie, für den Aufbau des Sozialismus notwendige gleich berechtigte Beziehungen zu imperialistischen Staaten aufzunehmen, damit auch Widersprüche zwischen den Imperialisten auszunutzen und den Prozess der Weltrevolution voran zu treiben.

Auch Abschnitt I.7. über die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion nahmen wir an diesem Abend noch in Angriff. Empörung lösten die Methoden aus, mit der die Revisionisten um Chruschtschow den Verrat am Sozialismus durchgedrückt haben. So setzte Chruschtschow hinterrücks und durch Überrumpelung des Präsidiums durch, dass er auf dem XX. Parteitag der KPdSU seine Rede zur Diskreditierung Stalins hielt und darüber überhaupt nicht diskutiert werden konnte. Die Einsetzung eines ihm genehmen Führers der polnischen Arbeiterpartei setzte er mit einer unangemeldeten Teilnahme an deren Parteitag und einer Drohkulisse durch, indem er Panzer aus den Kasernen Richtung Warschau rollen ließ.

Um eine Entartung zu vermeiden, müssen die Mitglieder der revolutionären Partei wachsam sein, Kenntnisse des Marxismus-Leninismus und Rückgrat haben. Auch deshalb die Studienbewegung zur "Morgenröte ..."! Zwei Neuerungen haben wir eingeführt: ein Teilnehmer macht jetzt immer die kurze Zusammenfassung der Ergebnisse vom letzten Mal. Zum Schluss gibt es ab sofort immer ein Lied, das zum Thema passt. "Die Frauen der Kommune" beendete den siebten Abend.

Wir wollen noch mehr werden und freuen uns über Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung. Einstieg ist jederzeit möglich - jeweils am Mittwoch um 18.30 Uhr, Gelsenkirchen, "Horster Mitte".