Politik

Führende US-Medien entdecken Karl Marx

24.08.11: (Korrespondenz): In der vergangenen Woche, als sich die internationale Börsenkrise vertiefte und die Kurse in den Keller sausten, entdeckten führende US-Medien urplötzlich, dass Karl Marx mit seinen Aussagen über den Kapitalismus recht gehabt hätte. "Forbes", die Zeitschrift Nummer eins der Reichen und Berühmten, warnte vor einem "kommenden, globalen Klassenkrieg", und Nouriel Roubini, einer der bekanntesten Wirtschaftswissenschaftler und Ökonomen, sagte dem Wall Street Journal, dass Karl Marx Recht gehabt habe und der Kapitalismus zum Scheitern verurteilt sei.

Der "BusinessInsider" brachte einen Beitrag mit der Überschrift “Karl Marx ist heiss” , das "Time Magazine" rief dazu auf, die Warnungen von Marx ernst zu nehmen und zu begreifen, dass der Kapitalismus ohne beherztes Eingreifen der Staaten nicht überleben werde. Sicherlich haben sich überzeugte Kapitalistenvertreter nicht in Befürworter des Sozialismus verwandelt. Doch zeigt das plötzliche Interesse an den Arbeiten von Marx bei den führenden Kapitalistenblättern nicht eine böse Vorahnung? So wie sie Nouriel Roubini ausdrückte, dass "Karl Marx Recht hatte, dass die Globalisierung, das Finanz- und Versicherungsgewerbe und die Einkommensumverteilung den Kapitalismus dazu bringen könnten sich selbst zu vernichten."

Zu dieser Frage stellt die MLPD im Schlusswort des Buches: „Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution“ fest: „Die Neuorganisation der internationalen Produktion hat mit der Entfesselung der internationalen Produktivkräfte die Götterdämmerung des internationalen Finanzkapitals anbrechen lassen. Zu Beginn seines Feldzugs rund um den Globus schwelgte es noch in Allmachtsfantasien und Ewigkeitsträumen. Heute bestimmt allgemeiner Katzenjammer das Bild: Die Krisenhaftigkeit der gesellschaftlichen Ordnung erweist sich als unaufhebbar. Doch am Horizont zeichnet sich bereits eine neue Zeitenwende ab; die Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution wird sichtbar. Aber die alte Herrschaft wird nicht freiwillig weichen, selbst wenn sie die gesamte Menschheit mitreißt in die kapitalistische Barbarei. Die Entscheidung für die internationale Revolution müssen die Arbeiter und Volksmassen selbst treffen. Ihnen bei dieser Entscheidung zu helfen und mit ihnen gemeinsam jedes Hindernis aus dem Weg zu räumen, damit sie ihre historische Mission in die Tat umsetzen können, darin fassen sich heute die Aufgaben der Marxisten-Leninisten der ganzen Welt zusammen (...).
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