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Israelische Armee bereitet erneutes Blutbad unter Palästinensern vor

31.08.11: (Korrespondenz) Palästinenserpräsident Mahmud Abbas will im September 2011 bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York den Antrag einbringen, einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967, im völkerrechtswidrig von Israel besetzten Westjordanland und Ostjerusalem, anzuerkennen. Für diesen Antrag zeichnet sich eine deutliche Mehrheit unter allen Mitgliedsstaten der UNO ab. Doch die israelische Armee bereitet sich darauf vor, alle neuen Bestrebungen einer Unabhängigkeit Palästinas brutal zu unterdrücken. Nach Berichten der israelischen Zeitung Ha’aretz  werden in der „Operation Summer Seeds“ (Sommer-Saaten) Soldaten bereit gehalten, die zwei bestimmte Linien überwachen und auf palästinensische Demonstranten schießen sollen, sobald diese Linien überquert werden.

Die Armee stellt sich an zwei virtuellen Linien in der Nähe eines palästinensischen Dorfes auf. Überqueren die Demonstranten die erste Linie, wird mit Tränengas auf die Menschen geschossen. Überqueren die Demonstranten die zweite, die sogenannte „Rote Linie“, sollen die Soldaten auf die Menschen das Feuer eröffnen. Diese „virtuellen Linien“ werden von der israelischen Heeresführung festgelegt. Zusätzlich werden die israelischen Siedler im besetzten Palästina, die oftmals rechten, zionistischen Organisationen angehören, mit Tränengas und Blendgranaten ausgerüstet, um gewaltsam gegen die Palästinenser vorzugehen. Das wird den Kampf der Palästinenser um ihre Heimat und nationale Selbstbestimmung auf Dauer nicht aufhalten können. Eine Frau kommentiert im Internet: "Auch wenn die Zionisten alle Blumen ausreißen, der Frühling wird dennoch den Winter ablösen"